Wer
darf alles Blut spenden?
Grundsätzlich kann jeder gesunde Mensch im Alter zwischen 18
und
68 Jahren, mit einem Mindestkörpergewicht von 50 kg, Blut
spenden.
Frauen können viermal in 12 Monaten, Männer sogar
sechsmal
innerhalb von 12 Monaten Blut spenden. Für Erstspender liegt
die
Altersgrenze bei 60 Jahren. Zwischen 2 Blutspenden muss ein Abstand von
mindestens 8 Wochen liegen. Über die Zulassung zur Blutspende
entscheidet der auf dem Blutspendetermin anwesende Arzt.
Persönliche Vorraussetzungen für Spendenwillige
finden Sie
hier.
Allgemeine
Informationen zur Blutspende

Die Blutspende ist ein unschätzbarer Dienst, mit dem
SpenderInnen
schwerstkranken Patienten zur Gesundung verhelfen oder Leben
ermöglichen. Blutspender erbringen freiwillig eine wichtige
Leistung für die Gemeinschaft, für die es zur Zeit
keinen
künstlich hergestellten Ersatz gibt. Die unentgeltliche
Blutspende
beim Deutschen Roten Kreuz sichert seit 1952 die Versorgung der
Patienten, die auf Transfusionen von Blutpräparaten angewiesen
sind.
Täglich sind die Blutspendedienste des Deutschen
Roten Kreuzes
darauf angewiesen, dass sich bundesweit 15.000 Menschen freiwillig in
den Dienst dieser Sache stellen. Allein der D

RK-Blutspendedienst West,
der die drei Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz
und
Saarland betreut, ist zur Erfüllung seiner Aufgabe darauf
angwiesen, dass sich täglich vier- bis fünftausend
Menschen
freiwillig als Blutspender zur Verfügung stellen. Die Sorge
um
das Wohl der SpenderInnen gehört deshalb ebenso zu den
Aufgaben
der DRK-Blutspendedienste wie der Schutz der Empfänger von
Blutpräparaten vor Infektionen und anderen Nachteilen, die mit
der
Transfusion von Blut verbunden sein können.
Die
Blutspende - eine der größten
Bürgerinitiativen
Millionen Bundesbürger spenden jedes Jahr freiwillig und
unentgeltlich - zum Teil mehrfach - Blut beim Roten Kreuz. Sie sind das
wichtigste Glied in der Kette der Blutversorgung. Ehrenamtliche
HelferInnen leisten eine wichtige Arbeit bei der Planung, Organisation
und Durchführung der örtlichen Blutspendetermine.
Unterstützt werden die Blutspendedienste durch die
Bereitstellung
von Räumlichkeiten und Organisationshilfen durch Betriebe,
Schulen, Verwaltungen sowie kostenloseSpendenaufrufe in den Medien.
Ohne dieses ehrenamtliche Engagement weiter Kreise der Gesellschaft
wäre die Blutversorgung in Deutschland in der bekannten Art
und
Weise, Menge und Qualität nicht realisierbar.
Freiwillig und
unentgeltlich
Der Blutspendedienst des Roten Kreuzes folgt den Prinzipien des
"ethischen Kodex", der u.a. die Freiwilligkeit und Unentgeltlichkeit
der Blutspende vorsieht. Blut wird beim Roten Kreuz von Personen
gespendet, die durch ihre Spende Nächstenliebe praktizieren.
Die
SpenderInnen stellen ihr Blut freiwillig und unentgeltlich zur
Verfügung und helfen damit Patienten, die dringend auf Blut-
bzw.
Blutbestandteilpräparate angewiesen sind. Das Rote Kreuz
unterstützt weltweit das ethisch-moralische Prinzip der
unentgeltlichen Blutspende, da mit Blut als einem menschlichen Organ
keine finanziellen Gewinne gemacht werden dürfen. Blut darf
nicht
zur Handelsware werden.