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Rettungsdienstfortbildung am 7. und 8. Oktober 2006

Rettungsdienstfortbildung 7. und 8. Oktober 2006
(links: Mitglieder der Freiwillige Feuerwehr Erkrath; rechts: Helfer aus den DRK Ortsvereinen Erkrath und Ratingen)

Im Rahmen der ständigen Fortbildung von Mitarbeitern im Rettungsdienst wurde vom DRK Ortsverein Erkrath mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Erkrath ein Seminar angeboten, dass ein weites Spektrum an Fertigkeiten forderte und förderte.

Inhalt war die Versorgung von Polytraumapatienten und darauf folgend der Umgang mit Hilfsmitteln der Immobilisation (KED-System, Vakuum-Matratze und Stifneck).

Am ersten Tag gab es eine Wiederholung der Theorie, damit auch jedeR auf demselben Stand war. Darauf folgte am nächsten Tag der praktische Teil der Fortbildung. Die Feuerwehr hatte ein altes Auto organisiert, das nun fachmännisch zerlegt wurde im Rahmen des "nur" fiktiven, aber durchaus nicht ungewöhnlichen, Szenarios "Verkehrsunfall".

Dabei ist der Zeitfaktor entscheidend, in der die Rettung stattfindet, wie aber auch die Tatsache, dass der Patient im Innenraum nicht zusätzlich durch Glassplitter oder Metallteile weiter verletzt wird, die beim Befreien unvermeidlich entstehen.

Einer toll moderierten Demonstration des Materials und der Herangehensweise der Freiwilligen Feuerwehr an solch ein Unfallgeschehen (Truppeinteilung und -aufgaben, Ablageplätze, Inner- und Outer Circle, Bedienung der Geräte [...]) schloss sich für die Rettungsdienstler die Möglichkeit an, selbst einmal Hand anzulegen, und mit Schere und Spreizer Zugänge zum Auto für die medizinische Versorgung zu schaffen.

Dabei wurde auch immer wieder neben der Rolle der Feuerwehr das Vorgehen des Rettungsdienstes beleuchtet. So kam es zu einer Rettung des Patienten aus allen möglichen Lagen mit den vorhandenen Mitteln.

Die Fortbildung endete mit einer Abschlussübung, bei der das Dach des Autos durch die Feuerwehr bereits abgenommen war und nun zwei Patienten geleichzeitig gerettet werden mussten. Neben der rettungsdienstlichen Kompetenz wurde hier auch Koordination mit der Feuerwehr gefordert, die auch gut gelang.

Insgesamt gesehen hat die Kooperation mit der Freiwilligen Feuerwehr Erkrath und dem DRK hervorragend funktioniert. Ergebnis war ein Lehrgang, der nicht nur Praxisbezug bot, sondern auch neue Facetten hinzufügte - dementsprechend hoch war die Motivation der teilnehmenden DRK-Helfer. Wir hoffen, dass es den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr genauso geht, und dass wir auch in Zukunft Lehrgänge und Veranstaltungen dieser Art zusammen durchführen können.
Roman Ewert

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