
Der
»Patiententransport-Zug 10 NRW« (PT-Z 10 NRW) des
DRK-Kreisverbandes Mettmann wurde am 27.01.10 erfolgreich im Rahmen von
LÜKEX (Länder Übergreifende Krisen-
management-
Übung/Exercise) durch die Kreisleitstelle des Kreises Mettmann
alarmiert. Kurz darauf machten sich die ehrenamtlichen DRK-
Einsatzkräfte mit Ihren Fahrzeugen aus dem gesamten
Kreisgebiet
auf dem Weg, um sich beim Bereitstellungsraum am DRKEinsatzzentrum
Wülfrath zu sammeln.
Dort standen 13 Fahrzeuge mit 25 Rotkreuzhelfern in Bereitschaft, bis
die Kreisleitstelle am Nachmittag die Alarmierung aufgehoben hat.
DRK-Erkrath (1 x Krankenwagen und 1 x Rettungswagen)
DRK-Haan (1 x Einsatzleitwagen und 1 x Reserverettungswagen)
DRK-Hilden (2 x Rettungswagen)
DRK-Langenfeld (1 x Rettungswagen)
DRK-Mettmann (1 x Krankenwagen)
DRK-Monheim (1 x Krankenwagen)
DRK-Ratingen (1 x Rettungswagen)
DRK-Velbert (1 x Rettungswagen)
DRK-Wülfrath (1 x Rettungswagen und 1 x Krankenwagen)
Dank des hervorragenden Engagements der ehrenamtlichen
Rotkreuz-Einsatzkräfte und die Unterstützung deren
Arbeitgeber, ist der PTZ innerhalb der Zeitvorgaben einsatzbereit
gewesen.
LÜKEX 09/10: Bund und Länder üben
36 Stunden
strategisches Krisenmanagement
(Bonn/Bad
Neuenahr-Ahrweiler) Mittwoch, 27. Januar 2010:
Zum vierten Mal startet das Bundesamt für
Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) die
gesamtstaatliche Krisenmanagementübung
„LÜKEX“ („Länder
Übergreifende KrisenmanagementÜbung/EXercise). 36
Stunden lang üben der Bund mit rund 20 betroffenen
Bundesbehörden und alle 16 Bundesländer die
Bewältigung von Krisen in außergewöhnlichen
Gefahren- und Schadenslagen bei Tag und bei Nacht. Auch viele
Unternehmen sowie Hilfsorganisationen, Polizei, Feuerwehr und
Bundeswehr beteiligen sich an der Übung.
„Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe hat als zentrale Stelle im nationalen
Bevölkerungsschutz die Federführung für die
LÜKEX 09/10. Wir haben sie vorbereitet, führen sie
durch und werten sie anschließend aus. Die
Übungsserie trägt erheblich zur Weiterentwicklung der
gesamtstaatlichen Schutzmaßnahmen für die
Bevölkerung bei“, sagte Christoph Unger,
Präsident des BBK.
Das BBK hat die Übung gemeinsam mit seinen
Kooperationspartnern zirka zwei Jahre intensiv vorbereitet. Das fiktive
Übungsszenario beinhaltet mehrere Anschlagsdrohungen sowie
Anschläge mit konventionellen Sprengstoffen wie auch mit
Sprengstoffen mit chemischer oder radioaktiver Beiladung. Auch der
Umgang mit den Medien und der Bevölkerung, die so genannte
Krisenkommunikation, ist Teil der Übung. Während der
Übung setzt die Zentrale
Steuerungsorganisation im BBK das LÜKEX-Drehbuch mit 974
Übungseinlagen um, darunter auch simulierte Twitter-Meldungen.
Diese gewollte Übungskünstlichkeit ist notwendig, um
bei zirka 3.500 Teilnehmern bundesweit die gewünschte
Übungsintensität zu erreichen.
Neben der Übungsplanung und –steuerung beteiligt
sich das BBK selbst intensiv an der Übung, u. a. mit seiner
Koordinierungsstelle Nachsorge, Opfer- und Angehörigenhilfe,
dem Gemeinsamen Meldeund Lagezentrum und Fachberatern für
Fragen bei chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen
Anforderungen.
„LÜKEX ist mehr als eine Übung, wir
sprechen von dem ‚System LÜKEX’. Lange vor
den Übungstagen haben meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
mit Ausbildungsmaßnahmen begonnen, Coachings in den
Ländern veranstaltet und fachspezifische Workshops
durchgeführt“, sagte Unger.
Deutsches Rotes Kreuz
Kreisverband Mettmann